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STEEL Wings Linz verlieren gegen den EK Die Zeller Eisbären

STEEL Wings Linz – EK DIE ZELLER EISBÄREN 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

Der heutige Spieltag begann mit einer Gedenkminute für den verstorbenen Eishockeyspieler der iClinic Bratislava Capitals Boris Sádecky. Unser tiefempfundes Beileid an die engsten Angehörigen und Freunde sowie seine Teamkollegen.

Das Spiel wirkte zu Beginn etwas verhalten, so als würden sich die heutigen Gegner vorerst „abtasten“ wollen. Nach einem schönen Zuspiel der Eisbären war dann nach Minute 5:25 Schluss mit abtasten, das erste Tor zum 0:1 fiel. Die Linzer wären nicht die Linzer, würden sie sich von so etwas aus der Ruhe bringen lassen. Konzentriert und zielstrebig setzten sich im passenden Moment #48 Niko Lahtinen und seine Mannen in Richtung Tor ab und erzielten nach gespielten 11 Minuten den Ausgleichstreffer zum 1:1. Ein kurz darauf erneut sehr ambitioniert erfolgter Angriff der Linzer durch die #27 Michael Farren scheiterte leider am Schlussmann des EKZ.

Zu Beginn des zweiten Drittels, gab’s gleich zum Aufwärmen ein Unterzahlspiel für die Linzer zu überstehen. Unbeschadet und warmgespielt gings dann actionreich weiter, denn nur in Puckbesitz lassen sich auch Tore schießen. Das dachten sich vermutlich auch die Zeller und gingen nach gespielten 5 Minuten erneut in Führung. Langsam machte sich Druck bei den Linzer breit, erkennbar durch kleine Fehler und Ungenauigkeiten im Zuspiel – ein Ausgleichstreffer wollte erzielt werden. Ein Power Play zu Gunsten der STEEL Wings blieb leider ungenutzt. Nach zwei Drittel der Spielzeit erfolgte zwischenzeitlich ein Tormanwechsel seitens der Linzer auf #35 Luca Egger, der dann wenige Minuten später von #33 Leon Sommer wieder abgelöst wurde. Das Zwischendrittel ging dann relativ unspektakulär mit 0:1 zu Ende.

Foto: STEEL Wings Linz

Die erste Hälfte des Schlussdrittels zeigte sich solid, ordentlich und ohne großer Aufregung gespielt. Jedoch hatten es die letzten 5 bis 7 Minuten in sich. Torchancen wurden seitens der Linzer erzwungen, Einsatz und Kampfgeist gezeigt, ein Abschluss wollte aber nicht gelingen. Das Spiel ging dann schlussendlich, bis auf ein kurzes Intermezzo, ohne große Dramatik torlos mit einem Spielstand von 1:2 und einem Sieg des EK Die Zeller Eisbären über die Bühne – in Summe ein gediegenes Spiel, dass auch mit einem Sieg der Linzer hätte ausgehen können.

„Es war ein anständiges Spiel und auch die die Art und Weise wie wir performed haben, hat mir gefallen. Wir hatten viele Chancen und konnten im letzten Drittel unser Spiel noch intensivieren. Ich bin enttäuscht vom Ergebnis, aber nicht von den Spielern und der Spielweise.“

Headcoach Phil Lukas nach dem Spiel

Torschützen:

Linz: Niko Lahtinen (Gaffal/Brikmanis)

Zell am See: Dominik Unterweger (Dinhopel/Berger), Jesper Akerman (Berger/Sinegubovs)

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