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Tor- und siegreiche Linzer

Steinbach STEEL Wings Linz – Rittner Buam SkyAlps 5:4 SO (3:1, 1:3, 0:0)

Aus dem südtirolerischen kamen heute die Rittner Buam SkyAlps angereist. Seit Beginn der Saison bewegten sie sich vorwiegend im obersten Drittel, derzeit sind sie auf Platz 5 anzutreffen. Weiters deutlich voran liegen sie mit der Gesamtzahl ihrer bislang „erreichten“ Strafminuten von 217 Minuten bei 20 Spielen. Mit einem physischen Spiel konnte demnach gerechnet werden.

Zu Spielbeginn zeigten sich beide Mannschaften von ihrer zögerlichen Seite. Dennoch gelang es den Rittnern, in eher unspektakulärer Weise, in der 5. Minute das 1. Tor zu erzielen. Torschütze war #89 Janne Tavi nach Zuspiel von #37 Manuel Öhler und #12 Jakob Prast. Die Linzer Boys davon nun aufgeweckt und überdies begünstigt durch ein Überzahlspiel, schoss #91 Geoffrey Kitt in der 6. Minuten den Ausgleichstreffer zum 1:1 nach Zuspiel von #19 Kilian Rappold und #10 Marc-André Dorion.

Dieser Treffer dürfte auch der Initialzünder für ihre weitere Spielweise gewesen sein, denn von Zurückhaltung war von nun an keine Spur mehr. Angriffe der Rittner wurden bereits im gegnerischen Drittel attackiert oder spätestens in der neutralen Zone zu verhindern gesucht und schnelle Konter keine Seltenheit mehr. Ergebnis daraus waren das 2:1 in der 9. Minute sowie das 3:1 in der 14. Minute. Die glorreichen Schützen waren dieses Mal #91 Geoffrey Kitt nach Zuspiel von #23 Patrick Söllinger und erneut #27 Eimantas Noreika und #18 Benjamin Mosaad nach Zuspiel von #24 Ben Grasser und #68 Manuel Feldbaumer.

Das zweite Drittel begann mit energischeren Südtirolern, die Ansprache in der Kabine dürfte etwas bewirkt haben. Gezeigt haben sie es, zum Leidwesen der Linzer, gleich zweimal – Anschluss- und Ausgleichstreffer erzielt in 22. und 23. Minute. Ihre Schützen waren #91 Kevin Fink nach Zuspiel von #92 Adam Giacomuzzi und #11 Michael Lang und #22 Markus Spinell nach Zuspiel von #91 Kevin Fink und #88 Marco Insam. Die Linzer blieben aber weiterhin auf ihr Spiel fokussiert. . Erneut in Führung brachte uns der Kapitän himselve #87 Marcel Mayrhofer mit den Assistgebern #10 Marc-André Dorion und #26 Karlis Bucenieks in 27. Minute.

Was für den weiteren Verlauf des Spieles unbedingt zu tun galt, war das Fernbleiben von der Strafbank, denn erneut war es ein Unterzahlspiel indem die Rittner zum Ausgleichstreffer von 4:4 durch #22 Markus Spinell #53 Jakob Cardwell und #23 Simon Kostner in 32. Minute ansetzten. Ein weiteres Power-play der Gäste blieb am Ende dieses Drittels zwar überwiegend erfolglos. Die verbleibenden 16 Sekunden galt es im Schlussdrittel auszuspielen.

Die letzten Sekunden aus dem Unterzahlspiel unbeschadet überstanden, galt es nun im letzten Drittel alles am Eis liegen zu lassen. Mit Vollgas ging’s in die ersten Minuten und auch einige Torchancen wurden kreiert. So richtig rein, wollte der Puck (noch) nicht. Auch ein nachhaltiges Festsetzen im gegnerischen Drittel wurde seitens der Rittner durch ihre Zweikampf-Stärke unterbunden.

Die letzten 3 Minuten auf der Uhr und die Spannung am Eis und auf den Rängen war zum Bersten. Rittner, die sich vor ihrem Tor breit machten und Linzer, die auf Teufel komm raus jede noch so kleine Chance zu nutzten suchten. Zum erlösenden Treffer in regulärer Spielzeit kam es nicht, die Overtime musste es richten. 3 gegen 3, das für 5 Minuten und um einen weiteren Punkt für den Sieger, darum sollte es von nun an gehen.

Gefehlt, aber nicht unversucht, verstrich die Overtime ohne weiteres Tor. Das Penaltyschießen musste nun den Sieger hervorbringen. Der 3. Schütze – unsere #19 Kilian Rappold – schoss die Linzer zum 5:4 und schlussendlich zum Sieg gegen die Rittner Buam Skyalps.

„Generell kann ich gleich mal sagen, dass es wirklich ein starker Auftritt unseres Teams war. Bereits im ersten Drittel gaben wir nie auf, hielten uns an unseren Plan und folgten unserem Spielsystem. 3 erzielte Tore waren das Ergebnis. Das zweiten Drittel war die Phase der Specialteams, in der Ritten ihre Qualität im Powerplay ausspielen konnte. Die Jungs behielten aber weiterhin die Nerven, blieben im Spielen und erreichten so den vierten Treffer. Ritten erzielte zwar ebenso ein viertes, jedoch bin ich total happy und sehr stolz darauf wie das Team das 3. Drittel, eigentlich wie sie das gesamte Spiel und ihre Torchancen managen konnte. Wir gewannen zwar dann nicht nach 60 Minuten, aber der Einsatz des Teams war so hoch, dass ich ein wirklich gutes Gefühl für die Overtime sowie auch im Shootout hatte. Leon machte überdies einen großartigen Job im Shootout.“

Statement des Headcoach Matej Hocevar nach dem Spiel

Torschützen

04:15 0:1 #89 Janne Tavi (Öhler/Prast)

05:53 1:1 PP #91 Geoffrey Kitt (Rappold/Dorion)

08:01 2:1 #91 Geoffrey Kitt (Söllinger/Noreika)

13:37 3:1 #18 Benjamin Mosaad (Grasser/Feldbaumer)

21:24 3:2 #91 Kevin Fink (Giacomuzzi/Lang)

22:48 3:3 PP #22 Markus Spinell (Fink/Insam)

26:54 4:3 #87 Marcel Mayrhofer (Dorion/Bucenieks)

31:47 4:4 PP #22 Markus Spinell (Cardwell/S. Kostner)

65:00 5:4 PS GWG #19 Kilian Rappold